Inhalt
| Einleitung ...mehr | |
| Wie nutzen Unternehmen eMail Marketing ...mehr | |
| Permission Marketing ...mehr | |
| Planung und Verlauf von Kampagnen ...mehr |
 Einleitung
Kommunikation per eMail - mit all seinen Facetten - gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wichtigster Motor für diese Entwicklung ist das Internet mit seinen unkomplizierten und preisgünstigen Kommunikationsmöglichkeiten. Ein Großteil der Korrespondenz von Privatpersonen und Unternehmen geht mittlerweile über dieses Medium. Dabei ist die eMail derzeit das am besten geeignete Kommunikationsmittel, um Informationen schnell und preiswert zu versenden.
Mit dem Begriff eMail-Marketing sind im kommerziellen Umfeld eine ganze Palette von automatisierbaren Dienstleistungen eng verbunden: vom elektronischen Direktmarketing, Permission based Marketing, Relationship Marketing, Information Marketing bis zum Electronic Customer Relationship Management. Allen gemeinsam ist die eMail als Informationsträger.
Im Marketing öffnen sich damit neue Möglichkeiten, Werbebotschaften und Informationen in kürzester Zeit zu personalisieren und mit minimalen Kosten gezielt zu verschicken. Voraussetzung dafür ist eine vernetzte technische Infrastrukur und qualifizierte Adressdaten, deren Nutzung unbedenklich ist. Nur qualitativ geprüfte Kundenadressen ermöglichen eine exakte Fokussierung auf das Zielpublikum, um Informationen zu Produkten und Dienstleistungen mit minimalen Streuverlusten und exakter statistischer Auswertung versenden zu können.
Durch die Interaktion mit Kunden - Übermittlung von Angeboten und Feedback von Kaufentscheidungen - entstehen nach und nach detaillierte Kundenprofile. Diese sind die Basis für präzise angepasste Mailings mit hohen Responseraten. Das Ergebnis einer Umfrage ergab, dass jeder dritte Internet-Nutzer Werbemails von einer Firma ausführlich liest, wenn er bei dieser Firma bereits einmal zuvor eingekauft hat. Eine weitere Studie von NFO Infratest belegt, dass bereits 31% der europäischen Marketingleiter eMail-Marketing einsetzen. Von den insgesamt 4000 Befragten nutzen 57% der Unternehmen eMail-Marketing zur Neukundengewinnung und 63% bereits zur langfristigen Kundenbindung. 25% versenden regelmäßig eNewsletter an ihre Kunden.
 Wie nutzen Unternehmen eMail-Marketing
Unternehmen, die zum Erreichen ihrer Geschäftsziele eMail-Marketingsysteme einsetzen, müssen sich an strenge Regeln halten.
Oberste Regel ist: Nicht alles, was technisch machbar ist, ist auch rechtlich unbedenklich!
Unkontrolliertes eMail-Marketing mit ungeprüftem Adressmaterial hat seine Schattenseiten. Das gilt insbesondere für Werbemails (sogenannte Spam-Mails, die zu Massen eMail-Accounts von Privatpersonen überfluten). Unterlassungsklagen mit hohen Strafandrohungen sind die Folge.
 Permission Marketing
Abhilfe schaffen hier eMail-Marketingsysteme der neuesten Generation. Sie sind von vornherein mit Verfahren ausgestattet, die bei der Adressgewinnung im Internet zielgerichtet und mittels Bestätigunsverfahren operieren. Nur so können Unternehmen heute und in Zukunft erfolgreich agieren und vermeiden, dass sie in die Kategorie Spam eingeordnet werden. Mit Permission Based eMail Marketing (auch Beziehungsmarketing genannt), fragen Unternehmen ihre potentiellen Kunden zunächst um Erlaubnis, ihnen Informationen zu Produkten und Dienstleistungen per eMail zusenden zu dürfen. Nur Adressen von Kunden, die diese Erlaubnis explizit erteilt haben, bleiben im geprüften Datenbestand für Kampagnen (als wertvolle Basis für den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen). Unternehmen, die diesen Prozess zur Vertrauensbildung strikt befolgen, können die Werbewirksamkeit dieses Mediums voll ausschöpfen.
 Planung und Verlauf von Kampagnen
eMail-Marketingkampagen lassen sich vereinfacht in vier Phasen unterteilen. Die Wirtschaftlichkeit steht und fällt mit dem Automatisierungsgrad des dabei verwendeten eMail-Marketingsystems. Manuelle Eingriffe in einer oder mehrerer der vier Phasen einer Kampagne können den Gesamtaufwand erheblich in die Höhe treiben. Deshalb ist im Vorfeld sorgfältig zu prüfen, welche Schritte das eMail-Marketingsystem vollautomatisiert übernehmen kann und soll.
| 1. Phase - Adressgenerierung: Die Adressgenerierung ist ein permanenter Prozess zur Erzeugung qualitativ abgesicherter Adressdaten von Personen, an die das eMail-Marketingsystem Informationen zu Produkten und Dienstleistungen bedenkenlos senden darf. Adressgenerierung ist über Web-Formulare, mit manueller Eingabe oder per Import, z. B. aus bestehenden Datenbanken möglich. | |
| 2. Phase - Informationsgestaltung: In dieser Phase sind Inhalt und Layout der Information zu erfassen und zu gestalten, die personalisiert an Kunden zu übermitteln sind. Die klassische Text-eMail erfordert hier den geringsten Aufwand. Mit erheblich größerem Aufwand verbunden ist die Gestaltung der Information in Form von HTML-Mails. | |
| 3. Phase - Versand: Zum einen muss ein eMail-Marketingsystem über flexible Selektionsmechanismen verfügen, um eine präzise Auswahl von Adressdaten für eine gezielte Ansprache zu erlauben. Zum anderen ist ein leistungsfähiges Personalisierungs- und Versandsystem erforderlich, um in kürzester Zeit große Datenmengen zu übertragen. | |
| 4. Phase - Feedback-Analyse und Statistik: Unmittelbar nach dem eMail-Versand folgt der wichtigste Teil der Kampagne, der Auskunft gibt über Erfolg oder Misserfolg. Mit Hilfe der Feedback-Analyse und der Statistikdaten lässt sich feststellen, wie Interessenten und Kunden auf Inhalt und Form der Kampagne reagieren. |
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