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 Einleitung
Jede Mailingaktion hat zur Folge, dass Rückantworten in dem im Reply angegebenen eMail-Account eingehen. Häufig enthalten diese Antworten keine persönlichen Kundenrückmeldungen sondern automatisch generierte Fehlermeldungen - sogenannte Hard oder Soft Bounces - sowie oder Auto-Responder-Meldungen. Verschiedene Codes zeigen an, ob es sich um Rückmeldungen von nicht zustellbaren oder vorübergehend nicht zustellbaren eMails handelt bzw. ob eine eMail empfangen, aber noch nicht bearbeitet wurde.
Es ist deshalb sinnvoll, dass eMail-Marketingsysteme die Konfiguration eigener eMail-Accounts zulassen, um mögliche Hard und Soft Bounces weitestgehend automatisiert bearbeiten zu können. Professionelle eMail-Marketingsysteme setzen auch sogenannte mehrstufige Filtermechanismen für die Bearbeitung von Bounces ein. Ein Beispiel ist das Mailingsystem BACKCLICK der ATD Computer GmbH. Das System bearbeitet in mehreren Filterstufen Hard Bounces, Soft Bounces, Urlaubsmeldungen, manuelle Kommentare und manuelle Unsubscribe-Wünsche.
 Hard Bounces
Treten beim Versand schwerwiegende Fehler auf, die eine Zustellung generell verhindern - wie z. B. Benutzer ist unbekannt oder Mail-Server existiert nicht - so spricht man von Hard Bounces. In diesem Fall unternimmt das eMail-Marketingsystem keinen weiteren Versuch, die eMail erneut zuzustellen. Es wird eine spezielle Markierung für die betroffene eMail-Adresse gesetzt, um sie damit für zukünftige Versandaktionen zu blockieren.
 Soft Bounces
Bei temporären Zustellproblemen, wie z. B. Mail-Server ist vorübergehend down oder Mail-Account ist voll spricht man von Soft Bounces. Das eMail-Marketingsystem wird in diesen Fällen den Versand zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen. Ob ein Fehler bzw. eine Rückantwort als Hard Bounce oder Soft Bounce eingestuft wird, ist abhängig von der Realisierung im jeweiligen eMail-Marketingsystem. Wichtig ist in jedem Falle eine sorgfältige Differenzierung der möglichen Fehlertypen, um eine Fehlerbearbeitung weitestgehend zu automatisieren. Ziel ist, eine kostenintensive manuelle Nachbearbeitung möglichst zu vermeiden.
Folgendes typische Antwortverhalten zu beobachten:
Ein E-Mailing, das an 100.000 Empfänger versendet wird, generiert ca. 1.500 Hard Bounces, 1.000 Soft Bounces und 1.500 Autoresponder-eMails (insgesamt also 4.000 Bounces, d.h. eine Bounce-Quote von rund 4%). Rückantworten auf Mailingaktionen können mittels automatisierter Verfahren oft um 80 bis 90% reduziert werden.

