Professionelle Produktbeschreibungen

Wie Sie im Newsletter Produktankündigungen schreiben, die auch gelesen werden, darum ging es im letzten Blogbeitrag. Doch eine Produktbeschreibung auf der Landing Page muss anders aussehen, damit Sie aus dem Besucher der Seite auch einen Käufer machen.

Auch ein Produktbeschreibungstext muss an den Wünschen der Nutzer orientiert sein. In fast allen Fällen ist es sinnvoll, den Nutzen des Produkts an erste Stelle zu setzen. Fangen Sie also damit an, zu beschreiben, was man mit dem Produkt tun kann. Eine lange Liste mit Funktionen gehört eher ans Ende der Beschreibung oder sogar auf eine eigene Seite – je nach Komplexität des Produkts und je nach Zielgruppe. Ein technischer Einkäufer für einen mittelständischen Automobilzulieferer braucht möglicherweise die technischen Daten als Erstes.

Jemand, der z.B. für sich privat eine Kompaktkamera kaufen möchte, ist mit einer Beschreibung an erster Stelle besser bedient.

Suchmaschinenoptimierung durch Produktbeschreibungen

Betreiben Sie einen Webshop, dann bekommen Sie meist von den Lieferanten fertige Produkttexte. Diese einfach zu übernehmen ist bequem. Das Problem damit ist aber:

  • Die Texte sind oft schlecht.
  • Sie sind nicht auf Ihre Zielgruppe angepasst.
  • Sie finden sich vielfach auf anderen Websites.

Gerade der letzte Punkt führt dazu, dass Suchmaschinen Ihre Seiten als „duplicate content“ einstufen – auf diesen steht genau das Gleiche wie auf anderen Seiten, insofern können sie nicht besonders relevant sein. Das bedeutet: Ihre Seite rutscht auf der Liste der Suchergebnisse nach unten.

Das heißt, es lohnt sich doppelt, Ihre Texte zu überarbeiten – für die Besucher und für die Suchmaschinen.

Fangen Sie mit den Texten Ihrer wichtigsten Produkte an (z. B. der meist gesuchten oder derjenigen, mit denen Sie am meisten verdienen). Denn je mehr Produkte Sie haben, desto mehr Arbeit ist das natürlich. Aber es ist eine Arbeit, die sich in jedem Fall auszahlt.

Gute Texte schreiben

Achten Sie beim Texten darauf, Marketingfloskeln nur sparsam zu verwenden. Eine Kamera, die „brillante Bilder“ macht, ist nichts Besonderes. Eine Kamera, mit der Sie „auch bei schlechten Lichtsituationen noch Fotos machen können, die nicht verwackeln“ klingt für den Kompaktkamera-Interessenten schon besser.  Und wenn „die Farben so kräftig abgebildet werden, wie Sie sie sehen“, dann klingt das vielversprechend.

Bringen Sie die wichtigsten Keywords (potenzielle Suchbegriffe) in der Produktbeschreibung unter, aber übertreiben Sie es nicht. Der Text muss sich für Menschen immer noch natürlich lesen – darauf achten die Suchmaschinen mittlerweile immer stärker. „Keyword-stuffing“ als SEO-Strategie funktioniert nicht mehr.

Natürlich sollten die Texte so lang sein, dass sie alle wichtigen Fragen beantworten. Achten Sie dabei auf eine gute Gliederung durch Zwischenüberschriften und Listen. Lagern Sie lange Listen in eigene Tabellen aus, und verlinken Sie diese eventuell sogar, statt sie mit auf der Hauptseite zu belassen.

Verwenden Sie eine Sprache, die Ihre Zielgruppe versteht. Mit einem „Exmor APS HD CMOS-Sensor“ beeindrucken Sie bestenfalls den Fotoprofi, wer eine schöne Kompaktkamera sucht, der wird sich davon möglicherweise sogar abschrecken lassen und wechselt zu einer Site, auf der er die Produktbeschreibungen versteht.




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