Können Sie Ihre Nutzer persönlich ansprechen, werden Ihre eMails erfolgreicher. Der Haken dabei ist nur: Sie müssen die Nutzer auch richtig ansprechen, sonst erreichen Sie möglicherweise das Gegenteil.
Ein gutes Beispiel dafür habe ich im TechBlog gefunden. Darin beschreibt Douglas Karr ein typisches Mail, wie er es fast täglich von einem Web-Sercive-Anbieter bekommt. Darin steht etwas wie:
Hallo Herr Karr,
die letzten Monate haben wir hart gearbeitet, um unseren Service noch besser zu machen. Sie haben sich seit einiger Zeit nicht bei uns angemeldet, deshalb laden wir Sie ein, unsere optimierte Site zu besuchen.
Uns interessiert Ihre Meinung! Klicken Sie hier um uns zu schreiben.
Das klingt zwar persönlich, und auch der Name erscheint in der Anrede. Aber letztlich fehlt das Verständnis für die Situation des Empfängers. Dieser weiß möglicherweise gar nicht mehr, was der Dienst genau anbietet. Und er erfährt nicht, was jetzt besser ist – nur dass die Site optimiert wurde.
Besser wäre daher ein eMail wie:
Hallo Herr Karr,
vor einiger Zeit haben Sie XY getestet. In der Zwischenzeit haben wir den Service deutlich verbessert:
1. Die Anmeldung geht nun in einem Schritt. So kommen Sie noch schneller zu…
2. Die Funktion XY war nicht intuitiv. Jetzt können Sie direkt auf YZ klicken, um YY zu ändern.
3. …Damit können Sie XX noch schneller erreichen und sparen sich jeden Tag wertvolle Zeit bei YY.
Haben Sie Fragen oder wünschen Sie sich weitere Verbesserungen? Kontaktieren Sie uns hier.
Nutzen Sie also alle Informationen, die Sie über Ihre Empfänger haben, um die Mails auf deren Bedürfnisse zuzuschneiden. Einfach nur den Namen in die Anrede zu setzen, ist ein erster Schritt zur Personalisierung, aber das Potenzial nutzen Sie, wenn Sie noch ein paar Schritte weiter gehen.
Der Beitrag von Douglas Karr: Stop Assuming I Know You!
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