Mehr Erfolg dank Split-Kampagnen

Die Großvater-Weisheit „Probieren geht über Studieren“ gilt auch für eMail-Newsletter. Es gibt unzählig viele Schrauben, an denen man drehen kann, um den Erfolg einer Aussendung zu steigern. Daher können Sie im Vorfeld nicht mit Sicherheit sagen, ob Sie das Beste herausholen werden.

Es lohnt sich, zu testen. Zum einen lesen Sie in Beiträgen zum Thema eMail-Marketing immer wieder Aussagen, die sich widersprechen. Außerdem reagieren die Empfänger jedes Verteilers anders. Wenn Sie eigene Test durchführen, dann bekommen Sie die beste Basis für Ihre Entscheidungen, die Sie haben können.

Praktisch alle eMail-Marketing-Lösungen nehmen Ihnen heute die Arbeit ab, die Tests durchzuführen. Die meisten bereiten die Ergebnisse auch für Sie auf und reagieren sogar je nach Resultat unterschiedlich.

A/B-Test, Split-Campaign oder Split-Run?

Besonders im englischen Sprachgebrauch findet man den Begriff A/B-Test häufig – Variante A und Variante B werden miteinander verglichen. Das Verfahren kann man für die Startseite eines Webauftritts verwenden, für Landing-Pages, für Anzeigen oder eben für Newsletter.

Nicht weniger gebräuchlich ist der Begriff Splittest oder Split-Kampagne (split campaign) – der genau das Gleiche bedeutet. Oft liest man auch „A/B Split Campaign“, was mir persönlich doppelt gemoppelt vorkommt.

Split-Run nennt man eine Split-Kampagne, bei der alle Empfänger des Verteilers gleichzeitig beschickt werden – meist bekommt einfach die eine Hälfte der Empfänger Variante A, die andere Hälfte Variante B des Newsletters.

Bei größeren Verteilerlisten lohnt es sich, statt einen Split-Run einen Pre-Test zu machen. Dabei bekommen zum Beispiel 10 Prozent der Empfänger Variante A, weitere 10 Prozent bekommen Variante B eines Newsletters. Nach ein paar Stunden oder Tagen werten Sie den Erfolg aus und verschicken die Gewinner-Variante an die übrigen 80 Prozent der Empfänger. So können Sie Ihre Kampagnen schon während der Laufzeit optimieren.

Multivarianten-Test

Sie können auch mehr als nur zwei verschiedene Varianten testen. Dann spricht man von Multivarianten-Tests.

Wie viele Varianten testen?

Haben Sie noch keine Erfahrung, dann testen Sie zunächst am besten immer nur zwei Varianten. Wenn Sie schon etwas mit Split-Kampagnen experimentiert haben, dann können Sie auch bis zu fünf Varianten nehmen – bei mehr Varianten wird es schwer, die Ergebnisse miteinander zu vergleichen.

Nicht nur das Anlegen der Tests ist aufwändig und will gelernt sein – für die Auswertung gilt dies ebenso. In einem der Blogbeiträge werde ich Ihnen ein paar Tipps geben, wie man gute Testversionen erstellt.




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